Alles, was ich jetzt wollte,war, nach Afrika zurückzukommen. Wir hatten es noch nicht verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach.

Ernest Hemingway

Die Kaole Ruinen bei Bagamoyo

Auf einen Blick:

Beste Reisezeit: Ganzjährig
In den Regenmonaten (ca. April bis Mitte Mai und November) kann es an der Küste heiss und feucht (stickig) werden.
Besonderes: Schöner Einblick in die tansanische Geschichte auch in Kombination mit der Ortschaft Bagamoyo.

Beschreibung

Diese Ruinen aus der Periode des 13. Bis 16. Jahrhunderts liegen direkt an den Ufern des indischen Ozeans beim Geschichtsträchtigen Ort Bagamoyo. Sie sind die Überreste einer Siedlung die von den Shirazi erbaut wurde. Aus Persien kommend siedelten diese muslimischen Händler an der Ostafrikanischen Swahili-Küste und betrieben intensiven Handel.

Diese archäologische Stätte umfasst die Ruinen von 2 Moscheen und etwa 30 Gräbern, Grabmälern und Schreine. Vom ehemaligen Hafen ist noch die Lage bekannt aber infolge von Mangroven bewuchs und steigendem Meeresspiegelfast nichts mehr zu sehen.

Aus einem Brunnenschacht schöpfen Menschen noch heute Wasser dem magische Eigenschaften zugesprochen werden, da es als Wunder gilt, dass der Brunnenschacht zwar in unmittelbarer Nähe zum Meer gegraben wurde, das darin geschöpfte Wasser aber nie salzig ist.

Da gibt es auch das Grab der zwei Liebenden, von denen die Legende erzählt, dass Sie nach der Hochzeit unter tragischen Umständen gemeinsam ertranken aber nun an dieser Stelle nebeneinander für alle Zeiten in Frieden ruhen.

Auch heute noch bringen Anwohner und in geringem Masse Pilger kleine Opfergaben zu gewissen Gräbern und Schreinen um sich des Segens von höchster Stelle zu versichern.

Vor Ort gibt es ein kleines Besucherzentrum, wo Kleinigkeiten an einem Kiosk eingekauft und Guides für eine Führung gebucht werden können.