Alles, was ich jetzt wollte,war, nach Afrika zurückzukommen. Wir hatten es noch nicht verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach.

Ernest Hemingway

Der Lake Manyara Nationalpark

Auf einen Blick:

Beste Reisezeit: Juli bis Oktober (für grosse Säugetiere)
November bis Juni (Vogelbeobachtung, Landschaft)
Tiere: Löwe, Nilpferd, Büffel, Pavian, Meerkatze, Impala, Giraffe, Gnu
Besonderes: Dichte, urwaldähnliche Waldstücke beim Parkeingang. Grosse Pavianpopulationen durchstreifen speziell die Grundwasserwälder.

Die Lage zwischen dem ostafrikanischen Grabenbruch und dem Manyara See ergibt ein szenisches Panorama.
Fläche: Ca. 320 km²

Beschreibung

Spöttisch wird der Lake Manyara Nationalpark als Anfängerpark bezeichnet, wohl weil er von Arusha aus sehr schnell und einfach zu erreichen und von eher kleiner Ausdehnung ist. Er hat aber durchaus seinen ganz besonderen Charme, auch weil er landschaftlich sehr schön direkt unterhalb des grossen Grabenbruches gelegen ist, was einen atemberaubenden Panoramablick zulässt. Der Nationalpark umfasst auch den namensgebenden Manyara See, der die grösste Fläche des Parks ausmacht.

Nach dem Parkeingang durchfahren Sie dichte, urwaldähnliche Waldstücke die aus Grundwasser gespiesen werden. Als erstes werden Sie sehr wahrscheinlich eine grössere Pavian- oder Meerkatzengruppe erspähen. Eventuell aber auch Elefanten die sich durch das Unterholz pflügen. Viele alte Mahagonibäume sind hier immer noch erhalten.

Zwischen den Waldstücken und dem Seeufer erstrechen sich offene Savannengebiete in denen sich viele Büffel- Zebra und Gnuherden aufhalten. Diese durchmischen sich mit den ebenfalls vertretenen Giraffen und Impalas. Mit etwas Glück werden Sie auch auf Löwen oder Leoparden treffen.

In der Nähe des Seeufers bietet sich die Gelegenheit Nilpferde sowohl im Wasser als auch an Land zu beobachten.

Wenn Sie etwas tiefer südlich in den Park fahren können Sie bei den heissen Quellen (Maji moto) einen Zwischenhalt einlegen. Das sehr heisse, schweflig riechende Wasser weist auf die seismische und vulkanische Aktivität der Region hin.

Wenn der Wasserstand im See es erlaubt (meist während und nach den Regenzeiten zwischen November und Mai / Juni), bietet sich auch die Möglichkeit Kanufahrten auf dem Lake Manyara zu unternehmen.